Archiv für die Kategorie „Aufreger“

The Real Life – Das echte Leben

Mittwoch, 7. April 2010

In der Schule wird uns eins eingetrichtert, wenn auch unbewusst:

Gut ist bei weitem nicht gut genug.

Aber darauf wird man vorbereitet: Man tut etwas und danach wird besprochen was gut war und was nicht. Man macht Verbesserungsvorschläge. Man verbessert sich.

Leider ist das echte Leben nicht annähern so, vorallem was den Kontakt zwischen Menschen angeht. Es ist wie das männliche: “Wie war ich?” nach dem Sex. Es ist (noch) ein NO-GO.Man kann nicht nach jedem Gespräch fragen, wie man war, auch wenn man gerne des öfteren mal gerne würde.

Sowas kann jemanden verunsichern. Vorallem wenn man ein Ziel vor Augen hat, das man unbedingt erreichen will. Für dieses Ziel muss man mit Menschen umgehen, man ist von den Menschen abhängig, manchmal sind sie das Ziel.

Leider ist nicht alles im Leben so einfach wie in der Schule.

Wie Volker Pispers schon sagte:

Schule… Das is das genaue Gegenteil von Leben.

Und wer von uns nichts mit dem Leben zu tun haben wollte, der ging zurück in die Schule.

Und das wirft Probleme auf. Lösbare Probleme.

MfG

StiffmasterX

Kaufen macht Frei…Kaufen macht Frei…

Samstag, 26. Dezember 2009

Dieser Satz hallt mir wie ein Ohrwurm durch den Kopf, entnommen aus dem Outro des Album Teenage Mutant Horror Show 2 von Prinz Pi. Ich kann jedem nur empfehlen sich das Album zu kaufen. Prinz Pi wäre ein klasse Piratenparteimitglied.

Der Titel des Intro ist “Behutsame Einführung”

Der Titel des Outro: “Heimlicher Abgang”, in dem auch dieser Satz immer wieder wiederwohlt wird. Darüber sollte man nachdenken.

Warum Frauen nicht auf nette Männer stehen.

Mittwoch, 18. November 2009

Hand hoch! Wie viele verzweifelte Männer gibt es da draußen, die sich selbst als nett, verständnisvoll und zärtlich einstufen und trotzdem Sonntagabend alleine vor dem Fernseher sitzen und ihrem Vorbild Kai Pflaume (ein augenscheinlich netter, verständnisvoller aber auch ein Frauentyp) die Frage ihres Lebens stellen: “Warum will mich keine Frau?”

Bevor ich das beantworte, definieren wir mal die typischen Merkmale eines Mr. Nice Guy. Nur damit sich auch die Männer wiedererkennen, die sich morgens in grenzenloser Selbstleugnung mit einem Poster von Sylvester Stallone vor dem Badezimmerspiegel rasieren.

Du hast in Deinem Freundeskreis Unmengen von hübschen, intelligenten Frauen, von denen Du jede einzelne irgendwann einmal begehrt hast. Jede dieser Frauen hat Dein Geständnis – vorgetragen in einem edlen italienischen Restaurant , in der Hand ein Strauss mit 1.000 roten Rosen (mindestens!) – folgendermaßen quittiert: “Du bist echt ein netter Kerl und ich habe Dich wahnsinnig gern, aber nur als Freund”.

Und weil Du so ein echt netter Kerl bist… hast Du Dich der Bitte “Lass uns doch weiterhin Freunde bleiben, ja?” gebeugt, statt der Schlampe Dir gegenüber zu sagen, dass sie für das teure Essen wenigstens einmal die Beine breit machen könnte.

Zum Beispiel so, wie sie es für ihren monatlich wechselnden Idioten von Freund tut, der sie mindestens zweimal die Woche verprügelt und außerdem mit ihrer besten Freundin fremdgeht. Woher Du das weißt? Du bist schließlich ihre Telefonseelsorge. Deine Nummer ist bei Deiner Freundin ganz oben auf den Schnellwahltasten ihres Telefons gespeichert. Natürlich unter “Oma” oder “Tanja”, denn die südländischen Macker, mit denen sie derzeit herumhängt, sind rasend eifersüchtig. Meistens ruft sie nachts um 3 an, wenn das Veilchen gerade frisch blüht und sie ungeachtet dessen noch vor 5 Minuten Versöhnungs-Sex mit ihm hatte. In schöner Regelmäßigkeit stößt sie Dir mit “Wenn er doch nur ein bisschen so wäre wie Du!” die verrostete Nagelfeile tiefer ins Herz, während sie Dir Dein C&A-Hemd mit wasser- und waschmittelfester Wimperntusche verschmiert.

Ein bisschen so wie Du? Mädel, hier sitzen 100%, warum bekommst Du das nicht in Deinen dummen blonden Schädel? Trotzdem wartest Du, denn Du bist Dir ganz sicher, dass sie irgendwann dieses muskelbepackte Wanzenhirn abschießen und merken wird, dass DU der Richtige bist. Ja, und die Zeit gibt Dir in einem Punkt recht: eines Tages steht sie vor Deiner Tür und heult, bis sich Dein Laminatboden wellt. Er ist weg, durchgebrannt, ein Arsch der nur mit seinem Schwanz denken kann und Du hättest ja so recht gehabt und überhaupt. Du bist sozusagen seit Jahren bereit zur Übernahme und krempelst schon die Ärmel hoch, da sagt sie plötzlich “Du, Dein Freund, der Sebastian.. ist der eigentlich noch solo?”. Und in genau dem Moment wünscht Du dir die Hexenverbrennung zurück.

Aber weil Du ein echt netter Kerl bist….

bist Du ihr Trauzeuge, wenn sie nächste Woche Sebastian heiratet.

Deine Exfreundinnen, die sich für kurze Zeit in einem Anfall von Mitleid (und weil barmherzige Hilfsorganisationen gerade “in” waren) in Dein Leben verirrt haben, reden ausnahmslos nur Gutes über Dich. Und zwar, dass Du zärtlich, verständnisvoll und ein guter Zuhörer bist und immer für sie da warst, wenn sie Dich brauchten. Und dass Du natürlich der beste Partner bist, den eine Frau sich wünschen kann. Doch den Satz “Du bist mein bester Kumpel und der einzige, der mich wirklich versteht!” hast Du so oft gehört, dass Du inzwischen das Copyright darauf haben müsstest. Auf die Frage, warum sie Dich dann verlassen haben, sagen sie, dass sie es selbst nicht wissen und es wahrscheinlich irgendwann bereuen werden…

Aber weil Du ein echt netter Kerl bist… bist Du auch nach der Trennung noch zärtlich, verständnisvoll, ein guter Zuhörer und immer für sie da (auch wenn Dir im Unterbewusstsein irgendwie klar ist, dass sie so nicht wirklich etwas verloren haben und Du einfach nur blöd bist).

In der Disco führst Du oft lange und ernste Gespräche mit Frauen. Du hast Ihnen nach einer hitzigen Tanzphase ein Glas Wasser gereicht und Ihnen Komplimente über ihre Ausstrahlung und ihre Ohrringe gemacht. Jede ist beeindruckt von Deiner Intelligenz, Deinem Wissen, Deinem Humor und Deiner zurückhaltenden Art. Sie freut sich über Dein Interesse an dem was sie tut und was sie bewegt. Alle anderen Männer, die sie sonst ansprechen würden, seien nämlich nur auf das Eine aus. Wenige Minuten später verlässt sie mit dem dubios aussehenden Typen, der eure Unterhaltung mit den Worten “Du hast einen geilen Arsch! Kommst Du noch mit zu mir?” unterbrochen hat, die Disco.

Aber weil Du ein echt netter Kerl bist… fährst Du ihr hinterher und wartest vor dem baufälligen Plattenbau in einer Gegend, in der Du nichtmal einer 80jährigen Nonne über den Weg trauen würdest, dass sie wieder heraus kommt. Im Morgengrauen verlässt sie mit verheultem Gesicht und zerrissenen Klamotten panikartig das Gebäude. Du fährst das zitternde Häufchen Elend nachhause und sie verspricht dankbar, sich bei Dir zu melden. Ca. 10 km Rückweg vergehen, bis Dir klar wird, dass ihr eure Telefonnummern gar nicht ausgetauscht habt.

Du hast Dich wiedererkannt? Du sitzt vor dem Bildschirm und rufst seit 10 Minuten “Ja, genau! Aber WARUM ist das so?”

Quelle: Unbekannt, Internet

Woche um Woche, Tag um Tag, Stunde um Stunde, stelle ich mir diese Frage. Jedes Mal, wenn mir der Pfahl tiefer reingedrückt wird, jedes Mal, wenn die Wunde weiter aufgerissen wird.

Jedes Mal steigt der Stresslevel wieder, jedes Mal steigt das Adrenalin und jedes Mal enttäuscht mich das Leben wieder. Mal um Mal.

Jedes Mal der Satz: “Du bist nett und ich mag dich, aber nur als Freund”. Jedes Mal wieder der Mord an meiner Seele. Und jedes Mal kommt von mir nur ein: “Ja, das ist in Ordnung.”

Jedes Mal versuche ich mich zu ändern. Positiv. Jedes Mal.

Doch es passiert jedes Mal. Irgendwann wird der Zeitpunkt kommen, an dem meine Seele zusammenbrechen wird. Ich weiß nicht wie lange die Stützpfeiler noch halten. Ich weiß nur sie tun es nicht mehr lange.

StiffmasterX

Ich hasse Konkurenz(denken)

Samstag, 14. November 2009

Ich hasse Konkurenz. Konkurenz macht eine scheinbar sehr einfache Sache meistens extrem schwer. Ich hasse Konkurenz, weil sie ein Produkt unserer durch und durch kapitalistischen Welt ist. Leider lässt sich Konkurenz schlecht vermeiden. Überall Konkurenz: in der Politik, im Job, im alltäglichen Leben. Der einzigste Ort an dem Konkurenz gut ist, ist im Sport.

Aber Konkurenz ist nicht durch und durch schlecht. Im Sport treibt uns Konkurenz über unsere Grenzen hinaus, in der Wirtschaft wird Service, Qualität und Preis meist positiv beeinflusst durch Konkurenz.

Leider gehört Konkurenz und Konkurenzdenken in unser Leben, wie das Atem. Die Menschen haben schon immer konkuriert. Weltkriege, politische Schlachten und Wirtschaftskrisen.

Ich versuche Konkurenz soweit wie möglich zu vermeiden. Jedoch funktioniert das nicht immer so gut. Leider. Dann heißt es sich oder seine Sache durchzusetzten. Dass funktioniert manchmal, manchmal aber auch einfach nicht.

Ich denke unsere Welt wäre um einiges besser, wenn wir weniger Gegeneinander und mehr Miteinander hätten. Zusammenarbeit, Toleranz und gute Ideen. Damit wäre jedem geholfen.

MfG

StiffmasterX

An alle vorpupertiernden Mädchen da draussen…

Montag, 10. August 2009

Endlich mal einer der Ausgedrückt hat was ich denke:

Besoffen mit 12,
Bekifft mit 13,
Entjungfert mit 14.

Mit 15 dann am besten schon ca. 10 „Freunde“ gehabt die eig. nichts anderes als FiiCKER warn.

Alles ganz normal, gell?!

Jede von euch ist „Unique“ & „Perfect“ und DER Engel unter 1000 Huren!?

Merk ihr denn nicht, dass ihr doch ALLE gleich seit & KEiiNE ein Engel ist?

Ihr habt mit 14 am Ende des Schuljahrs 100 Fehlstunden, & schafft mit 16/17/18 nicht mal die Abschlussprüfung.

Ihr sucht mit 12/13 nach DER Cinderella-Story, nach eurer BiiG L0VE & habt es satt von jedem Typ verarscht zu werden.

Mit 14 könnt ihr dann nicht mehr, weil euch das Leben ja sooo FiiCKT. Ihr schreibt in KWiCK & CO. einen Blog, wie Scheiße & Verkackt euer Leben mit 14 (?!) ist.

Ihr seit natürlich auch alle BEST FRiiENDS & SiiSTAZ 4 LaiiF & so weiter.

Ihr ‚Liebt’ euren Besten Freund über alles, da er euch in DiiESER KURZEN ZEiiT ja sooo wichtig geworden ist.

Ihr wisst ganz genau, dass ihr euch am 24.10.2008 um 12:34:56 Uhr in eure ENDLiiCH GEFUNDENE BiiG L0VE verliebt habt & am 25.10.2008 um 22:56:12uhr dann mit ihm/ihr zusammengekommen seid.

Ihr sagt „No Sixpack? –Nexxxt!“ & seit künstlicher als ne Barbie-Puppe.

Ihr wollt nur Jungs mit ‚Style’, seid alles die geilsten House-Chickz & euer Leben ist ne einzige Party. Ihr liegt jedes WE & jeden Ferien-Tag halbtot gesoffen inner ecke & findet es toll.

Ihr fangt mit jeder 2. Tuss stress an, nur um eure „Gang“ oder „Crew“ zu holen & zu beeindrucken. Ihr kommt mit in Jogginghose und alles was Passiert sind Pussy-Schläge & Ohrringe/ Piercings rausreisen.

Die Jungs stehn drumrum & Lachen euch aus & ihr naiven Kinder merkt es nichtmal. Ihr wollt die Größte sein, die Stärkste. Allen zeigen was ihr drauf habt. Tanzt mit 14/15 wie Huren auf der Strasse rum, wackelt mit eurem Knöchrigen Arsch wie ne Superlolita & meint ihr seit die größten Breaker & so wie so kommt ihr alle aus NY & LA/Hollywood

©unnam3d

via StiffmasterX | Blog | KWICK! Community

An alle Mädchen da draussen! Besser hätt ich es nicht machen können.