Kaufen macht Frei…Kaufen macht Frei…

26. Dezember 2009

Dieser Satz hallt mir wie ein Ohrwurm durch den Kopf, entnommen aus dem Outro des Album Teenage Mutant Horror Show 2 von Prinz Pi. Ich kann jedem nur empfehlen sich das Album zu kaufen. Prinz Pi wäre ein klasse Piratenparteimitglied.

Der Titel des Intro ist “Behutsame Einführung”

Der Titel des Outro: “Heimlicher Abgang”, in dem auch dieser Satz immer wieder wiederwohlt wird. Darüber sollte man nachdenken.

No title no.1

18. November 2009

“Ich gehe jeden Tag früher ins Bett, in der Hoffnung der nächste Tag wird besser als der Vorherige.”

- StiffmasterX

Ich, die Gegenwart und die Zukunft

18. November 2009

Ich bewege mich gegenwärtig in der Realität, doch träume über die Zukunft.

Ich habe Träume. Träume für die Zukunft. Träume die meine Zukunft verändern können. Können wir die Zukunft verändern? Gibt es sowas wie Schicksal? Die Idee, dass alles geplant ist? Das wir nichts tun können? Außer sterben?

Doch ich betrachte die Gegenwart realistisch. Nüchtern. So wie sie ist. Oder so wie sie zu sein scheint. Kennen wir den Unterschied zwischen dem was sie ist und dem was sie zu sein scheint? Die Gegenwart? Die Realität? Was ist Real?

StiffmasterX

Warum Frauen nicht auf nette Männer stehen.

18. November 2009

Hand hoch! Wie viele verzweifelte Männer gibt es da draußen, die sich selbst als nett, verständnisvoll und zärtlich einstufen und trotzdem Sonntagabend alleine vor dem Fernseher sitzen und ihrem Vorbild Kai Pflaume (ein augenscheinlich netter, verständnisvoller aber auch ein Frauentyp) die Frage ihres Lebens stellen: “Warum will mich keine Frau?”

Bevor ich das beantworte, definieren wir mal die typischen Merkmale eines Mr. Nice Guy. Nur damit sich auch die Männer wiedererkennen, die sich morgens in grenzenloser Selbstleugnung mit einem Poster von Sylvester Stallone vor dem Badezimmerspiegel rasieren.

Du hast in Deinem Freundeskreis Unmengen von hübschen, intelligenten Frauen, von denen Du jede einzelne irgendwann einmal begehrt hast. Jede dieser Frauen hat Dein Geständnis – vorgetragen in einem edlen italienischen Restaurant , in der Hand ein Strauss mit 1.000 roten Rosen (mindestens!) – folgendermaßen quittiert: “Du bist echt ein netter Kerl und ich habe Dich wahnsinnig gern, aber nur als Freund”.

Und weil Du so ein echt netter Kerl bist… hast Du Dich der Bitte “Lass uns doch weiterhin Freunde bleiben, ja?” gebeugt, statt der Schlampe Dir gegenüber zu sagen, dass sie für das teure Essen wenigstens einmal die Beine breit machen könnte.

Zum Beispiel so, wie sie es für ihren monatlich wechselnden Idioten von Freund tut, der sie mindestens zweimal die Woche verprügelt und außerdem mit ihrer besten Freundin fremdgeht. Woher Du das weißt? Du bist schließlich ihre Telefonseelsorge. Deine Nummer ist bei Deiner Freundin ganz oben auf den Schnellwahltasten ihres Telefons gespeichert. Natürlich unter “Oma” oder “Tanja”, denn die südländischen Macker, mit denen sie derzeit herumhängt, sind rasend eifersüchtig. Meistens ruft sie nachts um 3 an, wenn das Veilchen gerade frisch blüht und sie ungeachtet dessen noch vor 5 Minuten Versöhnungs-Sex mit ihm hatte. In schöner Regelmäßigkeit stößt sie Dir mit “Wenn er doch nur ein bisschen so wäre wie Du!” die verrostete Nagelfeile tiefer ins Herz, während sie Dir Dein C&A-Hemd mit wasser- und waschmittelfester Wimperntusche verschmiert.

Ein bisschen so wie Du? Mädel, hier sitzen 100%, warum bekommst Du das nicht in Deinen dummen blonden Schädel? Trotzdem wartest Du, denn Du bist Dir ganz sicher, dass sie irgendwann dieses muskelbepackte Wanzenhirn abschießen und merken wird, dass DU der Richtige bist. Ja, und die Zeit gibt Dir in einem Punkt recht: eines Tages steht sie vor Deiner Tür und heult, bis sich Dein Laminatboden wellt. Er ist weg, durchgebrannt, ein Arsch der nur mit seinem Schwanz denken kann und Du hättest ja so recht gehabt und überhaupt. Du bist sozusagen seit Jahren bereit zur Übernahme und krempelst schon die Ärmel hoch, da sagt sie plötzlich “Du, Dein Freund, der Sebastian.. ist der eigentlich noch solo?”. Und in genau dem Moment wünscht Du dir die Hexenverbrennung zurück.

Aber weil Du ein echt netter Kerl bist….

bist Du ihr Trauzeuge, wenn sie nächste Woche Sebastian heiratet.

Deine Exfreundinnen, die sich für kurze Zeit in einem Anfall von Mitleid (und weil barmherzige Hilfsorganisationen gerade “in” waren) in Dein Leben verirrt haben, reden ausnahmslos nur Gutes über Dich. Und zwar, dass Du zärtlich, verständnisvoll und ein guter Zuhörer bist und immer für sie da warst, wenn sie Dich brauchten. Und dass Du natürlich der beste Partner bist, den eine Frau sich wünschen kann. Doch den Satz “Du bist mein bester Kumpel und der einzige, der mich wirklich versteht!” hast Du so oft gehört, dass Du inzwischen das Copyright darauf haben müsstest. Auf die Frage, warum sie Dich dann verlassen haben, sagen sie, dass sie es selbst nicht wissen und es wahrscheinlich irgendwann bereuen werden…

Aber weil Du ein echt netter Kerl bist… bist Du auch nach der Trennung noch zärtlich, verständnisvoll, ein guter Zuhörer und immer für sie da (auch wenn Dir im Unterbewusstsein irgendwie klar ist, dass sie so nicht wirklich etwas verloren haben und Du einfach nur blöd bist).

In der Disco führst Du oft lange und ernste Gespräche mit Frauen. Du hast Ihnen nach einer hitzigen Tanzphase ein Glas Wasser gereicht und Ihnen Komplimente über ihre Ausstrahlung und ihre Ohrringe gemacht. Jede ist beeindruckt von Deiner Intelligenz, Deinem Wissen, Deinem Humor und Deiner zurückhaltenden Art. Sie freut sich über Dein Interesse an dem was sie tut und was sie bewegt. Alle anderen Männer, die sie sonst ansprechen würden, seien nämlich nur auf das Eine aus. Wenige Minuten später verlässt sie mit dem dubios aussehenden Typen, der eure Unterhaltung mit den Worten “Du hast einen geilen Arsch! Kommst Du noch mit zu mir?” unterbrochen hat, die Disco.

Aber weil Du ein echt netter Kerl bist… fährst Du ihr hinterher und wartest vor dem baufälligen Plattenbau in einer Gegend, in der Du nichtmal einer 80jährigen Nonne über den Weg trauen würdest, dass sie wieder heraus kommt. Im Morgengrauen verlässt sie mit verheultem Gesicht und zerrissenen Klamotten panikartig das Gebäude. Du fährst das zitternde Häufchen Elend nachhause und sie verspricht dankbar, sich bei Dir zu melden. Ca. 10 km Rückweg vergehen, bis Dir klar wird, dass ihr eure Telefonnummern gar nicht ausgetauscht habt.

Du hast Dich wiedererkannt? Du sitzt vor dem Bildschirm und rufst seit 10 Minuten “Ja, genau! Aber WARUM ist das so?”

Quelle: Unbekannt, Internet

Woche um Woche, Tag um Tag, Stunde um Stunde, stelle ich mir diese Frage. Jedes Mal, wenn mir der Pfahl tiefer reingedrückt wird, jedes Mal, wenn die Wunde weiter aufgerissen wird.

Jedes Mal steigt der Stresslevel wieder, jedes Mal steigt das Adrenalin und jedes Mal enttäuscht mich das Leben wieder. Mal um Mal.

Jedes Mal der Satz: “Du bist nett und ich mag dich, aber nur als Freund”. Jedes Mal wieder der Mord an meiner Seele. Und jedes Mal kommt von mir nur ein: “Ja, das ist in Ordnung.”

Jedes Mal versuche ich mich zu ändern. Positiv. Jedes Mal.

Doch es passiert jedes Mal. Irgendwann wird der Zeitpunkt kommen, an dem meine Seele zusammenbrechen wird. Ich weiß nicht wie lange die Stützpfeiler noch halten. Ich weiß nur sie tun es nicht mehr lange.

StiffmasterX

Ich hasse Konkurenz(denken)

14. November 2009

Ich hasse Konkurenz. Konkurenz macht eine scheinbar sehr einfache Sache meistens extrem schwer. Ich hasse Konkurenz, weil sie ein Produkt unserer durch und durch kapitalistischen Welt ist. Leider lässt sich Konkurenz schlecht vermeiden. Überall Konkurenz: in der Politik, im Job, im alltäglichen Leben. Der einzigste Ort an dem Konkurenz gut ist, ist im Sport.

Aber Konkurenz ist nicht durch und durch schlecht. Im Sport treibt uns Konkurenz über unsere Grenzen hinaus, in der Wirtschaft wird Service, Qualität und Preis meist positiv beeinflusst durch Konkurenz.

Leider gehört Konkurenz und Konkurenzdenken in unser Leben, wie das Atem. Die Menschen haben schon immer konkuriert. Weltkriege, politische Schlachten und Wirtschaftskrisen.

Ich versuche Konkurenz soweit wie möglich zu vermeiden. Jedoch funktioniert das nicht immer so gut. Leider. Dann heißt es sich oder seine Sache durchzusetzten. Dass funktioniert manchmal, manchmal aber auch einfach nicht.

Ich denke unsere Welt wäre um einiges besser, wenn wir weniger Gegeneinander und mehr Miteinander hätten. Zusammenarbeit, Toleranz und gute Ideen. Damit wäre jedem geholfen.

MfG

StiffmasterX